Dozor-Zeitung, Nr. 3 (22. Januar 1942, Donnerstag)
Marinezeitung der U-Boot-Fahrer der Baltischen Flotte des Roten Banners
Oben auf der Seite steht: "Tod den deutschen Besatzern!"
Kopfzeile über dem Titel: "Nach dem Lesen vernichten"
Unter dem Banner von Lenin und Stalin - vorwärts zum Sieg über den deutschen Faschismus! Es lebe der Leninismus!
Eine zentrale Schlagzeile, die als Parole dient.
Das Siegesbanner des großen Lenin
Der Leitartikel erinnert an den Todestag von Lenin. Er wendet sich direkt an die U-Boot-Fahrer und fordert sie auf, die Disziplin zu wahren, die Schiffe schnell zu reparieren und die Angriffe auf den Feind zu verstärken. Der Artikel hebt die ideologische Erbfolge von Lenin zu Stalin hervor und wirbt für Lenins Lehren als Richtschnur für den Seekampf.
Bemerkenswerte Formulierungen:
- "Lasst das Banner Lenins für euch leuchten"
- "Der Leninismus ist Wahrheit, Stärke und eine Waffe".
Sie endet mit einem Aufruf: "Es lebe Lenin! Es lebe der Leninismus! Tod dem deutschen Faschismus!"
Über Lenin
Ein poetischer Auszug aus Wladimir Majakowskis Gedicht Wladimir Iljitsch Lenin, mit Zeilen wie:
- "Partei und Lenin sind ein und dasselbe"
- "Wenn wir Lenin sagen, meinen wir die Partei"
- Wir bewachen die Rinde, auf der nachts - ein Sumpf, auf dem ein roter Fleck den Soldaten bis in den Tod pflegt"
Begleitet von einem Foto, das Lenin beim Lesen der Prawda zeigt.
Zum Gedenken an den Großen Iljitsch
Chronik der Veranstaltungen anlässlich des 18. Todestages von Lenin:
- Radiosendung Am Mikrofon: Lesungen, Vorträge, Interviews
- Politische Vorträge an Bord von Schiffen und in Landstationen
- "Foto-Schaukasten" mit Porträts von Lenin; Gedenkveranstaltungen
- Komsomol-U-Boot-Fahrer organisierten Gedenkwachen und -versammlungen
- Eine feierliche, garnisonsweite Gedenkversammlung wurde abgehalten.
Zusätzliche Anmerkung:
Die Ausgabe wurde nach der Lektüre zur Vernichtung gekennzeichnet. Wahrscheinlich wurden fast alle Exemplare vernichtet, so dass dieses Exemplar eines der wenigen erhaltenen ist. Es war im Redaktionsmuseum von Dozor aufbewahrt worden und wurde schließlich in das Museum der Baltischen Flotte der Roten Fahne in Tallinn gebracht.
Es ist eine automatische Übersetzung. Zum Originaltext auf Englisch >>