Austausch von Ratifizierungsurkunden zwischen der UdSSR und Finnland. Regierungskrise in Frankreich. Rücktritt des Kabinetts Daladier. Britischer Luftangriff auf die Insel Sylt. An der Westfront. Protest des norwegischen Außenministeriums.
WAHLKAMPF IN DEN WESTLICHEN REGIONEN DER UKRAINISCHEN SSR UND DER WEISSRUSSISCHEN SSR
KUNDGEBUNGEN VOR DEN WAHLEN
Lwow, 20. März. (Pravda-Korrespondent). Am Abend fand im Zentralen Klub der Kommunikationsarbeiter eine Vorwahlkundgebung der Werktätigen statt. Der große Saal war überfüllt. Viele Teilnehmer standen in den Gängen. Arbeiter, Angestellte und Angehörige der Intelligenz hörten während der Reden aufmerksam zu.
Auf dem Podium stand der Ingenieur K. Bobrik, ein Elektrotechniker und Kandidat für das Amt des Abgeordneten im Obersten Sowjet der Ukrainischen SSR. Seine Rede wurde mehrmals durch stürmischen Beifall unterbrochen. Er sprach über die Bedeutung der Wahlen und die Aufgaben der Volksdeputierten. Er sprach einfach und klar, im Namen der Arbeiter, im Namen des Volkes:
- Niemals zuvor, so sagte er, waren wir die wahren Herren unseres Landes. Erst jetzt sind wir echte Bürger geworden, erst jetzt wählen wir unsere eigenen Vertreter.
Als nächstes sprach die Lehrerin Rozner. Sie sprach über die Erziehung eines neuen Menschen, über Schulen und Aufklärung. Die Telefonistin Kostyuk beschrieb, wie sich ihr Leben verändert hat, seit die Sowjetmacht nach Lemberg kam, und wie freudig sie die Nachricht von den Wahlen begrüßte.
Alle Redner betonten eine Botschaft - die Treue zur Sache Lenins und Stalins und ihre Entschlossenheit, die Macht der Sowjetnation zu stärken.
Von der Straßentafel: Auf einem Plakat ist zu lesen:
"Wählt die Kandidaten des Blocks der Kommunisten und Parteilosen!"
Ternopol. Im Haus der Roten Armee findet eine Kundgebung statt. Soldaten, Offiziere und Arbeiter der Roten Armee ergreifen das Wort. Sie sprechen von der Einheit der Armee und des Volkes, von der Brüderlichkeit aller Völker in der Sowjetunion.
Brest. Tausende von Menschen haben sich im Kulturpark versammelt. Am Eingang - Porträts von Stalin, Kalinin, Woroschilow. Slogans ertönen:
"Es lebe unser großes Volk!"
"Es lebe der Block der Kommunisten und Parteilosen!"
Auf dem Podium: ein Kolchosbauer, ein Ingenieur, ein Student und ein Arbeiter. Sie sprechen darüber, dass die Menschen in Westbelorussland zum ersten Mal in ihrer Geschichte an echten Wahlen teilnehmen. Die Menschen verbergen ihre Emotionen nicht. Ein älterer Bauer sagt:
- Früher haben wir in der Dunkelheit gelebt, jetzt sehen wir das Licht. Möge es nie erlöschen!
Stanislav. Im Büro der lokalen Wahlkommission steht eine Schlange. Die Wähler erhalten ihre Wahlscheine. Unter ihnen sind auch Bauern aus entfernten Dörfern. Einer von ihnen sagt:
- Wir sind zwanzig Kilometer gereist, um für die Sowjetmacht zu stimmen.
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