Rote Fahne Baltische Flotte U-Boot-Zeitung Dozor
Ausgabe Nr. 73 - 2. September 1942
U-Boot-Fahrer des Roten Banners Baltikum!
Das Vaterland ist stolz auf eure Leistungen. Unter schwierigen Bedingungen kämpfend, habt ihr den Deutschen enormen Schaden zugefügt. Ehre und Ruhm für euch! Schlagt den Feind noch härter, vernichtet rücksichtslos seine Schiffe!
U-Boot-Fahrer des Roten Banners Ostsee
Der Feind, der sich an der Front und im Hinterland zurückzieht, versucht unablässig, seine Seeverbindungen zu sichern.
Die Besonderheiten des Truppen- und Gütertransports auf dem Seeweg erfordern von der deutschen Führung erhebliche Anstrengungen bei der Organisation und dem Schutz der Transportkonvois. Im Bewusstsein der Gefahr, die ihnen auf See droht, sind die Deutschen gezwungen, eine beträchtliche Anzahl von Kriegsschiffen und Flugzeugen zur Bewachung der Transporte einzusetzen.
Doch trotz all dieser Maßnahmen können die Faschisten die Sicherheit ihrer Verbindungen nicht garantieren. Die sowjetischen U-Boot-Fahrer schlagen den Feind kühn und gekonnt und fügen ihm vernichtende Schläge zu. Die Chroniken des Krieges berichten von glänzenden Siegen der baltischen U-Boot-Flotte, die wiederholt deutsche Transportpläne vereitelt. Dutzende von versenkten Transportern mit Truppen, militärischer Ausrüstung und Fracht wurden von den heldenhaften sowjetischen U-Boot-Fahrern zerstört.
Jeder Feldzug ist eine Heldentat
Jeder Einsatz unserer U-Boot-Fahrer ist eine Meisterleistung an Mut und Geschicklichkeit. Mit Wagemut und Einfallsreichtum, unter Überwindung von Schwierigkeiten und Gefahren führen unsere Kommandanten und U-Boot-Besatzungen kraftvolle Schläge gegen den Feind aus. Sie lassen die deutschen Transporte in der Ostsee nie frei operieren. Jeder Einsatz bringt neue Versenkungen von feindlichen Schiffen, jeder Schlag untergräbt die Stärke des Feindes, beschleunigt seine Niederlage.
Die baltischen U-Boot-Matrosen sind die treuen Erben der ruhmreichen russischen Seetraditionen. Ihr furchtloser und selbstloser Kampf bringt sie in die Nähe der unsterblichen Helden der russischen Flotte.
Gewagt
Erprobungspatrouillen in gefährlichen Gebieten, Suche nach Zielen, Warten auf sie - und plötzlich rauschen Torpedos auf das Ziel zu, eine gewaltige Explosion, feindliche Schiffe versinken in den Tiefen des Meeres. Das ist die tägliche, angespannte, heldenhafte Arbeit der sowjetischen U-Boot-Fahrer.
Der Wagemut der sowjetischen U-Boot-Kommandanten ist grenzenlos. Gelassenheit und Selbstvertrauen, Beharrlichkeit und Kühnheit begleiten sie im Kampf mit dem Feind. Sie wissen, dass ihre Arbeit notwendig ist, dass ihr Schlag großen Nutzen bringen wird.
Baltische U-Boot-Fahrer schlagen kraftvoll und schnell zu. Mut und Entschlossenheit kennzeichnen das Handeln der Helden der Roten Marine.
Mutige U-Boot-Fahrer schließen sich der Partei an
Der Kommandeur einer Abteilung von Gardisten, Leutnant Lisetsky, und der Politoffizier der 3. Kompanie, der Politische Unteroffizier Dubrovsky, schrieben am Vorabend von Kampfeinsätzen Erklärungen über ihren Parteieintritt. In ihren Briefen geloben sie, die deutschen Eindringlinge noch entschlossener zu vernichten.
Vernichtet die Deutschen mit eurer ganzen Wut!
Rache, Matrose!
Wort über Steuermann Zimenko
Genosse Zimenko, Steuermann eines U-Boot-Kampfwagens, erfüllt mutig seine Pflicht. Die Kommunistische Organisation hebt seine Gelassenheit und Zuversicht im Kampf hervor.
Glänzender Sieg der Matrosen der Nordflotte
Die U-Boot-Fahrer der Nordflotte haben den Feind erneut geschlagen. Sie versenkten Transporter und feindliche Kriegsschiffe, fügten ihnen Verluste zu und versetzten ihnen kräftige Schläge. Der Ruhm der Nordflotte wächst mit jedem Tag, der Mut und die Geschicklichkeit der sowjetischen Matrosen verblüffen den Feind.
Sie rächen sich!
Das heldenhafte Leningrader U-Boot-Geschwader führte 1942 eine Reihe von gewagten Operationen durch. Die Transporter des Feindes wurden versenkt, Kriegsschiffe zerstört. Die feindlichen Matrosen fürchten die sowjetischen U-Boot-Fahrer und nennen sie "Seeteufel".
Hartnäckig, furchtlos, gnadenlos - so sind unsere U-Boot-Fahrer.
Wir erhöhen unseren Kampfwert
Mit Strömen feindlichen Blutes vergelten wir die faschistischen Bestien. Allein im August haben die Ostsee-U-Bootfahrer der Roten Fahne vier deutsche Transporter versenkt. Das bedeutet, dass weniger Truppen und Fracht an die Front gelangen, dass weniger Granaten auf unsere Soldaten abgefeuert werden. Mit jeder neuen Versenkung eines feindlichen Schiffes wird der Weg zum Sieg kürzer.
Äußerst seltene Ausgabe
Diese Ausgabe der Dozor ist extrem selten. Sie wurde nach dem Krieg im Museum der Baltischen Flotte der Roten Fahne aufbewahrt, in einem einzigen gebundenen Band aus der Subskription, und ist nur in einem einzigen bekannten Exemplar erhalten geblieben.
Es ist eine automatische Übersetzung. Zum Originaltext auf Englisch >>