Die Akte besteht aus 15 Seiten
Dokument 1 - Bestellschein, Dachau
SS-Bestellschein mit der Überschrift Waffenverwaltung der SS-Standorte und Konzentrationslager, Zentralbuchhaltung Dachau, ein bedrucktes Blankoformular ohne ausgefüllte Eintragungen, bezogen auf das zentrale Versorgungs- und Abrechnungssystem der SS
Dokument 3 - Bericht (Operativer Bericht, Karpaten, Westukraine)
Ausführlicher Bericht über einen Überfall einer als Banditen bezeichneten bewaffneten Gruppe auf ein Gehöft in der Gegend von Ossiany (Ossiany), bei dem der SS-Rottenführer Fritz Bruckner ums Leben kam
...bewaffnete Personen bewegten sich zu Fuß nach Süden. Als sie auf den Koch und die Fahrer trafen, richteten sie ihre Waffen auf sie, um sie vom Hof zu vertreiben.
Auf dem Weg von Ossiany zu einem benachbarten Gehöft bemerkte ein Knecht, der den Koch begleitete, weitere bewaffnete Männer, die sich in Büschen versteckten.
Am Abend eröffneten die Banditen das Maschinengewehrfeuer auf ein nahegelegenes Gehöft (laut Aussage eines Bauern).
SS-Sturmführer Linke entdeckte etwa 20 Minuten nach seiner Abreise das brennende Haus und wollte zurückkehren, doch die Banditen bemerkten ihn rechtzeitig und hinderten ihn, indem sie in der Nähe des Hauses in Feldstellungen aus dem Ersten Weltkrieg in Deckung gingen.
Linke beobachtete die Banditen im Laufe des Tages in der Gegend von Ossiany und begab sich gegen 17:00 Uhr zu einem benachbarten Bauernhof, wo er von der Köchin von der Tötung des SS-Rottenführers Bruckner erfuhr.
Anschließend begab er sich in der Abenddämmerung nach Jawornik (Jawornik) und meldete den Überfall der Polizei in Żabie (Zhabie), Burkut (Burkut), Kosów (Kosiv) und dem SS-Stützpunkt Rusow (Rusow), doch kam jede Hilfe zu spät.
Am Morgen des 28.08.1943 traf eine Einheit aus Kolomea (Kolomyia) unter dem Kommando eines Obersturmführers ein und bestätigte, dass das Haus vollständig niedergebrannt und SS-Rottenführer Bruckner getötet und verbrannt sei.
Das Vieh blieb an Ort und Stelle. Anhand eines sichergestellten Benzinkanisters wurde festgestellt, dass Bruckner nach seiner Erschießung mit Benzin übergossen und angezündet worden war.
Die Banditen hatten sich am Abend zuvor in der Nähe des Huzulen-Gehöftes versteckt und die Gegend beobachtet.
Farmarbeiter versuchten, das Feuer zu löschen, wurden aber vertrieben.
Zu den gestohlenen Gegenständen gehören:
- 1 Uniformgarnitur des SS-Sturmführers Linke
- 2 Uniformsätze des SS-Rottenführers Bruckner
- 1 Uniformgarnitur des SS-Rottenführers Try
- 2 Arbeitsjacken
- Soldbuch des SS-Rottenführers Bruckner
- Soldbuch des SS-Rottenführers Try
- 1 Maschinenpistole mit 200 Schuss
- 1 Gewehr mit 100 Schuss
Dokument 4 - Amtliches Schreiben, Nürnberg, 03.03.1944
Aufforderung an die Besoldungsstelle der Waffen-SS, die Bezüge des Verstorbenen für den Sterbemonat, die Höhe der Überzahlung und eventuelle Dienstverpflichtungen (4½ oder 12 Jahre)
Dokument 5 - Personalausweis
Karte für SS-Rottenführer Fritz Bruckner mit folgenden Angaben:
- Geburtsdatum: 12.10.1910
- Ort: Edelhof / Weiden
- Sterbedatum: 26.08.1943, 10:00
- Ort: Huzulengestüt Rusow
- Status: im Kampf gefallen
- Vater: Mathias Bruckner, Landwirt
Dokument 7 - Verlustmeldung, Nürnberg, 03.05.1944
Amtliche Verlustmeldung:
- Name: Friedrich Bruckner
- Dienstgrad: SS-Rottenführer
- Todesdatum: 26.08.1943
- Ort: Ostfront (Karpaten)
- Einheit: SS- und Polizeiführer Galizien, Lemberg
- Familienstand: unverheiratet
Dokument 9 - Verfügung, Nürnberg, 12.05.1944
Endgültiger Bescheid:
- Eltern gelten als finanziell abgesichert
- keine Leistungen gewährt
- Fall abgeschlossen
- Dokumentation abgeschlossen und archiviert
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Die Akte besteht aus 15 Seiten
Dokument 1 - Bestellschein, Dachau
SS-Bestellschein mit der Überschrift Waffenverwaltung der SS-Standorte und Konzentrationslager, Zentralbuchhaltung Dachau, ein bedrucktes Blankoformular ohne ausgefüllte Eintragungen, bezogen auf das zentrale Versorgungs- und Abrechnungssystem der SS
Dokument 3 - Bericht (Operativer Bericht, Karpaten, Westukraine)
Ausführlicher Bericht über einen Überfall einer als Banditen bezeichneten bewaffneten Gruppe auf ein Gehöft in der Gegend von Ossiany (Ossiany), bei dem der SS-Rottenführer Fritz Bruckner ums Leben kam
...bewaffnete Personen bewegten sich zu Fuß nach Süden. Als sie auf den Koch und die Fahrer trafen, richteten sie ihre Waffen auf sie, um sie vom Hof zu vertreiben.
Auf dem Weg von Ossiany zu einem benachbarten Gehöft bemerkte ein Knecht, der den Koch begleitete, weitere bewaffnete Männer, die sich in Büschen versteckten.
Am Abend eröffneten die Banditen das Maschinengewehrfeuer auf ein nahegelegenes Gehöft (laut Aussage eines Bauern).
SS-Sturmführer Linke entdeckte etwa 20 Minuten nach seiner Abreise das brennende Haus und wollte zurückkehren, doch die Banditen bemerkten ihn rechtzeitig und hinderten ihn, indem sie in der Nähe des Hauses in Feldstellungen aus dem Ersten Weltkrieg in Deckung gingen.
Linke beobachtete die Banditen im Laufe des Tages in der Gegend von Ossiany und begab sich gegen 17:00 Uhr zu einem benachbarten Bauernhof, wo er von der Köchin von der Tötung des SS-Rottenführers Bruckner erfuhr.
Anschließend begab er sich in der Abenddämmerung nach Jawornik (Jawornik) und meldete den Überfall der Polizei in Żabie (Zhabie), Burkut (Burkut), Kosów (Kosiv) und dem SS-Stützpunkt Rusow (Rusow), doch kam jede Hilfe zu spät.
Am Morgen des 28.08.1943 traf eine Einheit aus Kolomea (Kolomyia) unter dem Kommando eines Obersturmführers ein und bestätigte, dass das Haus vollständig niedergebrannt und SS-Rottenführer Bruckner getötet und verbrannt sei.
Das Vieh blieb an Ort und Stelle. Anhand eines sichergestellten Benzinkanisters wurde festgestellt, dass Bruckner nach seiner Erschießung mit Benzin übergossen und angezündet worden war.
Die Banditen hatten sich am Abend zuvor in der Nähe des Huzulen-Gehöftes versteckt und die Gegend beobachtet.
Farmarbeiter versuchten, das Feuer zu löschen, wurden aber vertrieben.
Zu den gestohlenen Gegenständen gehören:
- 1 Uniformgarnitur des SS-Sturmführers Linke
- 2 Uniformsätze des SS-Rottenführers Bruckner
- 1 Uniformgarnitur des SS-Rottenführers Try
- 2 Arbeitsjacken
- Soldbuch des SS-Rottenführers Bruckner
- Soldbuch des SS-Rottenführers Try
- 1 Maschinenpistole mit 200 Schuss
- 1 Gewehr mit 100 Schuss
Dokument 4 - Amtliches Schreiben, Nürnberg, 03.03.1944
Aufforderung an die Besoldungsstelle der Waffen-SS, die Bezüge des Verstorbenen für den Sterbemonat, die Höhe der Überzahlung und eventuelle Dienstverpflichtungen (4½ oder 12 Jahre)
Dokument 5 - Personalausweis
Karte für SS-Rottenführer Fritz Bruckner mit folgenden Angaben:
- Geburtsdatum: 12.10.1910
- Ort: Edelhof / Weiden
- Sterbedatum: 26.08.1943, 10:00
- Ort: Huzulengestüt Rusow
- Status: im Kampf gefallen
- Vater: Mathias Bruckner, Landwirt
Dokument 7 - Verlustmeldung, Nürnberg, 03.05.1944
Amtliche Verlustmeldung:
- Name: Friedrich Bruckner
- Dienstgrad: SS-Rottenführer
- Todesdatum: 26.08.1943
- Ort: Ostfront (Karpaten)
- Einheit: SS- und Polizeiführer Galizien, Lemberg
- Familienstand: unverheiratet
Dokument 9 - Verfügung, Nürnberg, 12.05.1944
Endgültiger Bescheid:
- Eltern gelten als finanziell abgesichert
- keine Leistungen gewährt
- Fall abgeschlossen
- Dokumentation abgeschlossen und archiviert
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