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Archivierungsakte, SS- und Polizeiführer Galizien, RuS-Referent

Gliederung WAFFEN SS
Art.Nr. o484/22
Preis: 480,00€


Beschreibung
Archivalien aus dem SS-System zu SS-Rottenführer Fritz Bruckner, geb. 12.10.1910 in Edelhof (Weiden, Oberpfalz), der innerhalb der SS-Strukturen diente und dem SS- und Polizeiführer Galizien als RuS-Referent (Rasse- und Siedlungshauptamt) in Lemberg (Lviv), Karpatengebiet, Westukraine, zugeordnet war, gefallen am 26.08.1943 in der Gegend von Ossiany (Ossiany), Jawornik (Jawornik), Kosów (Kosiv), Żabie (Zhabie, jetzt Verkhovyna) als Folge von Partisanentätigkeit, die Akte spiegelt den kompletten SS-Verwaltungsprozess von der Verlustmeldung und Untersuchung bis zur Familienbeurteilung und finanziellen Abrechnung

Die Akte besteht aus 15 Seiten

Dokument 1 - Bestellschein, Dachau
SS-Bestellschein mit der Überschrift Waffenverwaltung der SS-Standorte und Konzentrationslager, Zentralbuchhaltung Dachau, ein bedrucktes Blankoformular ohne ausgefüllte Eintragungen, bezogen auf das zentrale Versorgungs- und Abrechnungssystem der SS

Dokument 2 - Gebührenbescheinigung, Dachau, 28.03.1944
Gehaltsbescheinigung für SS-Rottenführer Fritz Bruckner über das Gehalt für August 1943 in Höhe von 105 RM, mit Steuerabzug von 2,60 RM und Nettozahlung von 102,40 RM, Gesamtzahlungen in Höhe von 723,65 RM, wobei eine Überzahlung in Höhe von 621,25 RM vermerkt ist, mit Dienstangaben über Eintritt in die Waffen-SS am 01.09.1939 und Beförderung zum Rottenführer am 01.01.1941


Dokument 3 - Bericht (Operativer Bericht, Karpaten, Westukraine)
Ausführlicher Bericht über einen Überfall einer als Banditen bezeichneten bewaffneten Gruppe auf ein Gehöft in der Gegend von Ossiany (Ossiany), bei dem der SS-Rottenführer Fritz Bruckner ums Leben kam

...bewaffnete Personen bewegten sich zu Fuß nach Süden. Als sie auf den Koch und die Fahrer trafen, richteten sie ihre Waffen auf sie, um sie vom Hof zu vertreiben.

Auf dem Weg von Ossiany zu einem benachbarten Gehöft bemerkte ein Knecht, der den Koch begleitete, weitere bewaffnete Männer, die sich in Büschen versteckten.

Am Abend eröffneten die Banditen das Maschinengewehrfeuer auf ein nahegelegenes Gehöft (laut Aussage eines Bauern).

SS-Sturmführer Linke entdeckte etwa 20 Minuten nach seiner Abreise das brennende Haus und wollte zurückkehren, doch die Banditen bemerkten ihn rechtzeitig und hinderten ihn, indem sie in der Nähe des Hauses in Feldstellungen aus dem Ersten Weltkrieg in Deckung gingen.

Linke beobachtete die Banditen im Laufe des Tages in der Gegend von Ossiany und begab sich gegen 17:00 Uhr zu einem benachbarten Bauernhof, wo er von der Köchin von der Tötung des SS-Rottenführers Bruckner erfuhr.

Anschließend begab er sich in der Abenddämmerung nach Jawornik (Jawornik) und meldete den Überfall der Polizei in Żabie (Zhabie), Burkut (Burkut), Kosów (Kosiv) und dem SS-Stützpunkt Rusow (Rusow), doch kam jede Hilfe zu spät.

Am Morgen des 28.08.1943 traf eine Einheit aus Kolomea (Kolomyia) unter dem Kommando eines Obersturmführers ein und bestätigte, dass das Haus vollständig niedergebrannt und SS-Rottenführer Bruckner getötet und verbrannt sei.

Das Vieh blieb an Ort und Stelle. Anhand eines sichergestellten Benzinkanisters wurde festgestellt, dass Bruckner nach seiner Erschießung mit Benzin übergossen und angezündet worden war.

Die Banditen hatten sich am Abend zuvor in der Nähe des Huzulen-Gehöftes versteckt und die Gegend beobachtet.

Farmarbeiter versuchten, das Feuer zu löschen, wurden aber vertrieben.

Zu den gestohlenen Gegenständen gehören:
- 1 Uniformgarnitur des SS-Sturmführers Linke
- 2 Uniformsätze des SS-Rottenführers Bruckner
- 1 Uniformgarnitur des SS-Rottenführers Try
- 2 Arbeitsjacken
- Soldbuch des SS-Rottenführers Bruckner
- Soldbuch des SS-Rottenführers Try
- 1 Maschinenpistole mit 200 Schuss
- 1 Gewehr mit 100 Schuss

Unterschrieben: Dr. Spangenberg, Obersturmführer

Dokument 4 - Amtliches Schreiben, Nürnberg, 03.03.1944
Aufforderung an die Besoldungsstelle der Waffen-SS, die Bezüge des Verstorbenen für den Sterbemonat, die Höhe der Überzahlung und eventuelle Dienstverpflichtungen (4½ oder 12 Jahre)

Dokument 5 - Personalausweis
Karte für SS-Rottenführer Fritz Bruckner mit folgenden Angaben:
- Geburtsdatum: 12.10.1910
- Ort: Edelhof / Weiden
- Sterbedatum: 26.08.1943, 10:00
- Ort: Huzulengestüt Rusow
- Status: im Kampf gefallen
- Vater: Mathias Bruckner, Landwirt

Dokument 6 - Verwaltungsantrag, Nürnberg, 04.03.1944
Aufforderung zur Feststellung der in Frage kommenden Angehörigen (Eltern), mit der Anweisung, einen Wirtschaftsbericht zu erstellen und sie über eine mögliche Unterstützung zu informieren


Dokument 7 - Verlustmeldung, Nürnberg, 03.05.1944
Amtliche Verlustmeldung:
- Name: Friedrich Bruckner
- Dienstgrad: SS-Rottenführer
- Todesdatum: 26.08.1943
- Ort: Ostfront (Karpaten)
- Einheit: SS- und Polizeiführer Galizien, Lemberg
- Familienstand: unverheiratet

Dokument 8 - Wirtschaftsbericht
Einschätzung der familiären Situation:
- Eltern besaßen einen 50-Hektar-Bauernhof
- geschätzter Wert: 28.700 RM
- Vater: Veteran des Ersten Weltkriegs
- kein eigenes Einkommen des Verstorbenen
- Schwester: Luise Bogendörfer, Nürnberg

Dokument 9 - Verfügung, Nürnberg, 12.05.1944
Endgültiger Bescheid:
- Eltern gelten als finanziell abgesichert
- keine Leistungen gewährt
- Fall abgeschlossen
- Dokumentation abgeschlossen und archiviert


Es ist eine automatische Übersetzung. Zum Originaltext auf Englisch >>

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Beschreibung
Archivalien aus dem SS-System zu SS-Rottenführer Fritz Bruckner, geb. 12.10.1910 in Edelhof (Weiden, Oberpfalz), der innerhalb der SS-Strukturen diente und dem SS- und Polizeiführer Galizien als RuS-Referent (Rasse- und Siedlungshauptamt) in Lemberg (Lviv), Karpatengebiet, Westukraine, zugeordnet war, gefallen am 26.08.1943 in der Gegend von Ossiany (Ossiany), Jawornik (Jawornik), Kosów (Kosiv), Żabie (Zhabie, jetzt Verkhovyna) als Folge von Partisanentätigkeit, die Akte spiegelt den kompletten SS-Verwaltungsprozess von der Verlustmeldung und Untersuchung bis zur Familienbeurteilung und finanziellen Abrechnung

Die Akte besteht aus 15 Seiten

Dokument 1 - Bestellschein, Dachau
SS-Bestellschein mit der Überschrift Waffenverwaltung der SS-Standorte und Konzentrationslager, Zentralbuchhaltung Dachau, ein bedrucktes Blankoformular ohne ausgefüllte Eintragungen, bezogen auf das zentrale Versorgungs- und Abrechnungssystem der SS

Dokument 2 - Gebührenbescheinigung, Dachau, 28.03.1944
Gehaltsbescheinigung für SS-Rottenführer Fritz Bruckner über das Gehalt für August 1943 in Höhe von 105 RM, mit Steuerabzug von 2,60 RM und Nettozahlung von 102,40 RM, Gesamtzahlungen in Höhe von 723,65 RM, wobei eine Überzahlung in Höhe von 621,25 RM vermerkt ist, mit Dienstangaben über Eintritt in die Waffen-SS am 01.09.1939 und Beförderung zum Rottenführer am 01.01.1941


Dokument 3 - Bericht (Operativer Bericht, Karpaten, Westukraine)
Ausführlicher Bericht über einen Überfall einer als Banditen bezeichneten bewaffneten Gruppe auf ein Gehöft in der Gegend von Ossiany (Ossiany), bei dem der SS-Rottenführer Fritz Bruckner ums Leben kam

...bewaffnete Personen bewegten sich zu Fuß nach Süden. Als sie auf den Koch und die Fahrer trafen, richteten sie ihre Waffen auf sie, um sie vom Hof zu vertreiben.

Auf dem Weg von Ossiany zu einem benachbarten Gehöft bemerkte ein Knecht, der den Koch begleitete, weitere bewaffnete Männer, die sich in Büschen versteckten.

Am Abend eröffneten die Banditen das Maschinengewehrfeuer auf ein nahegelegenes Gehöft (laut Aussage eines Bauern).

SS-Sturmführer Linke entdeckte etwa 20 Minuten nach seiner Abreise das brennende Haus und wollte zurückkehren, doch die Banditen bemerkten ihn rechtzeitig und hinderten ihn, indem sie in der Nähe des Hauses in Feldstellungen aus dem Ersten Weltkrieg in Deckung gingen.

Linke beobachtete die Banditen im Laufe des Tages in der Gegend von Ossiany und begab sich gegen 17:00 Uhr zu einem benachbarten Bauernhof, wo er von der Köchin von der Tötung des SS-Rottenführers Bruckner erfuhr.

Anschließend begab er sich in der Abenddämmerung nach Jawornik (Jawornik) und meldete den Überfall der Polizei in Żabie (Zhabie), Burkut (Burkut), Kosów (Kosiv) und dem SS-Stützpunkt Rusow (Rusow), doch kam jede Hilfe zu spät.

Am Morgen des 28.08.1943 traf eine Einheit aus Kolomea (Kolomyia) unter dem Kommando eines Obersturmführers ein und bestätigte, dass das Haus vollständig niedergebrannt und SS-Rottenführer Bruckner getötet und verbrannt sei.

Das Vieh blieb an Ort und Stelle. Anhand eines sichergestellten Benzinkanisters wurde festgestellt, dass Bruckner nach seiner Erschießung mit Benzin übergossen und angezündet worden war.

Die Banditen hatten sich am Abend zuvor in der Nähe des Huzulen-Gehöftes versteckt und die Gegend beobachtet.

Farmarbeiter versuchten, das Feuer zu löschen, wurden aber vertrieben.

Zu den gestohlenen Gegenständen gehören:
- 1 Uniformgarnitur des SS-Sturmführers Linke
- 2 Uniformsätze des SS-Rottenführers Bruckner
- 1 Uniformgarnitur des SS-Rottenführers Try
- 2 Arbeitsjacken
- Soldbuch des SS-Rottenführers Bruckner
- Soldbuch des SS-Rottenführers Try
- 1 Maschinenpistole mit 200 Schuss
- 1 Gewehr mit 100 Schuss

Unterschrieben: Dr. Spangenberg, Obersturmführer

Dokument 4 - Amtliches Schreiben, Nürnberg, 03.03.1944
Aufforderung an die Besoldungsstelle der Waffen-SS, die Bezüge des Verstorbenen für den Sterbemonat, die Höhe der Überzahlung und eventuelle Dienstverpflichtungen (4½ oder 12 Jahre)

Dokument 5 - Personalausweis
Karte für SS-Rottenführer Fritz Bruckner mit folgenden Angaben:
- Geburtsdatum: 12.10.1910
- Ort: Edelhof / Weiden
- Sterbedatum: 26.08.1943, 10:00
- Ort: Huzulengestüt Rusow
- Status: im Kampf gefallen
- Vater: Mathias Bruckner, Landwirt

Dokument 6 - Verwaltungsantrag, Nürnberg, 04.03.1944
Aufforderung zur Feststellung der in Frage kommenden Angehörigen (Eltern), mit der Anweisung, einen Wirtschaftsbericht zu erstellen und sie über eine mögliche Unterstützung zu informieren


Dokument 7 - Verlustmeldung, Nürnberg, 03.05.1944
Amtliche Verlustmeldung:
- Name: Friedrich Bruckner
- Dienstgrad: SS-Rottenführer
- Todesdatum: 26.08.1943
- Ort: Ostfront (Karpaten)
- Einheit: SS- und Polizeiführer Galizien, Lemberg
- Familienstand: unverheiratet

Dokument 8 - Wirtschaftsbericht
Einschätzung der familiären Situation:
- Eltern besaßen einen 50-Hektar-Bauernhof
- geschätzter Wert: 28.700 RM
- Vater: Veteran des Ersten Weltkriegs
- kein eigenes Einkommen des Verstorbenen
- Schwester: Luise Bogendörfer, Nürnberg

Dokument 9 - Verfügung, Nürnberg, 12.05.1944
Endgültiger Bescheid:
- Eltern gelten als finanziell abgesichert
- keine Leistungen gewährt
- Fall abgeschlossen
- Dokumentation abgeschlossen und archiviert


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